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Eigentumswohnung zu teuer? – Wie kann man realistisch vergleichen?

Warum Vergleiche von Kaufpreisen bei Eigentumswohnungen hinken

Welche Immobilien wollen Sie vergleichen?

Überspitzt gesagt: Eine abgewohnte Altbau-Wohnung mit einer energieeffizienten Neubauwohnung zu vergleichen ist per se recht schwierig. Wenn nicht gar unmöglich. Wie schafft man es dennoch, einen annähernd realistischen Vergleich herzustellen?
Natürlich muss es sich um eine ähnliche Lage handeln, sonst macht ein Vergleich gar keinen Sinn. Beispielsweise ist eine Wohnung in einer Neubausiedlung nicht mit einer Wohnung in einem sozial schwachen Stadtteil vergleichbar.

Was sind die Faktoren die in einen Vergleich einzubeziehen sind, um zu prüfen, ob eine Eigentumswohnung zu teuer ist?

Zustand der Eigentumswohnung:

• befindet sich die Wohnung in einem renovierten Zustand?
• Wenn nicht, wann wurde zuletzt renoviert? Und was genau?
• Daraus folgernd: Wann muss ich, wieviel für eine Renovierung einkalkulieren?
• Oder ist im Kaufpreis eine Rücklage für eine Komplettsanierung bei Mieterwechsel bereits eingepreist?
• Energieeffizienz. Wie sieht es damit aus? -> Energieausweis!

Rücklagen bzgl. Mietausfall:

• Gibt es eine Absicherung bei Mietausfällen?
• In welchen Fällen zahlt diese? Wann nicht? Voller Ausgleich oder nur teilweise?
• Wie wird der Mietpool verwaltet? Und von wem?
• Wie wird der Mietpool aufgefüllt? Teil der Miete und/oder Teil des Kaufpreises fließen direkt in den Mietpool? – Oder gar nicht und ist nach kurzer Zeit vielleicht nicht mehr vorhanden?

Weitere Kosten:

• In manchen Angeboten sind die sogenannten Kaufnebenkosten bereits eingerechnet. Das sind u.a. Notarkosten, Grunderwerbssteuer und Vertriebskosten.
• Oder sind beim Kauf noch Vertriebskosten (z.B. Maklerhonorar) zu zahlen?

(Diese Aufzählung ist natürlich nicht abschließend.)

einfach nur Immobilie – oder eine Immobilie mit System?

Natürlich ist eine einfache Immobilie auf den ersten Blick billiger als eine Immobilie mit System, bei der letztendlich alles bedacht wurde. Aber die Betonung liegt auf dem Wort „billiger“ – nicht „preiswert“.
Als reines Spekulationsobjekt mag die Standard-Immobilie interessant sein. Als Projekt für Immobilienunternehmer wahrscheinlich auch. Für einen Investor jedoch mit Sicherheit nicht. Gerade als Investition für den Ruhestand, fährt man mit einer Systemimmobilie deutlich besser und vor allem sicherer.

Abschließend bleibt also festzuhalten, dass ein Vergleich nur möglich ist, wenn die wesentlichen Faktoren gleich sind. Entscheidend ist, was Ihnen wichtig ist.

Was genau ist Ihr Ding? Was wollen Sie wirklich?

Sind Sie eher der sicherheitsbewusste Investor und möchten sich entspannt über Ihr Investment freuen oder sind Sie bereit, das Risiko einzugehen? Egal was Sie machen, Hauptsache Sie machen überhaupt etwas. Denn um der Altersarmut zu entkommen ist Handeln angesagt. Alterswohlstand statt Altersarmut – es ist möglich, jedoch nur für die, die handeln.

Billig und alles selbst in die Hand nehmen oder preiswert und einfach entspannen – die Entscheidung liegt bei Ihnen!

Text: Mario Forchhammer

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