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Immobilieninvestor oder Immobilienunternehmer

Die erste und wichtigste Frage, bevor Sie loslegen

Die wichtigste Frage vor dem Einstieg ins Immobiliengeschäft ist die Frage: Wollen Sie Immobilieninvestor oder Immobilienunternehmer werden?

Was bedeutet es und was ist der Unterschied?

Ein „Investor“ investiert in ein Projekt. Seien es klassische Finanzprodukte wie Sparbuch, Versicherungsprodukte, Investmentfonds, usw. aber auch Immobilien. Der Investor hat nach seiner Investition keinerlei Arbeit oder größeren Aufwand und freut sich über seinen Ertrag.

Ein „Unternehmer“ unternimmt etwas. Er investiert zwar auch, aber neben Kapital investiert er vor allem Zeit. Ein Immobilienunternehmer kauft z.B. renovierungsbedürftige Objekte, saniert diese und der Gewinn liegt im Wiederverkauf oder der Vermietung der Objekte. Es ist sozusagen sein Beruf. Natürlich kann man das auch „nebenberuflich“ machen und die Sanierung von externen Dienstleistern durchführen lassen, den Vertrieb der Wohnungen auslagern etc. Umso weniger Kontrolle, desto weniger Sicherheit, dass nichts schief läuft. Ein Unternehmer ist immer bereit, ein gewisses Risiko mitzutragen. Daher fällt in der Regel auch der Ertrag höher aus, als beim sicherheitsbewussten Investor.
Allerdings muss man beim Thema „externe Dienstleister“ auf folgendes hinweisen: Gerade in der heutigen Zeit ist es sehr schwer, kurz- oder mittelfristig Handwerker zu organisieren. Diese sind oftmals über viele Monate ausgebucht. Es bleibt in der Regel nur die Lösung, die Renovierungsarbeiten in die eigene Hand zu nehmen.

Natürlich gibt es nicht nur „schwarz“ oder „weiß“. Es gibt dazwischen noch unzählige Grautöne. Beispielsweise „Investoren“, die bereit sind, das Risiko von Mietausfällen einzugehen. Oder Ihr(e) Objekt(e) selbst verwalten und sich selbst um (manchmal nervige) Mieter kümmern wollen. Sich selbst um die Neuvermietung bemühen und sich dann wundern, wenn säumige Mieter dabei sind.
Es gibt jede Menge Möglichkeiten von „Grautönen“. Alle habe jedoch eines gemeinsam: Sie machen Arbeit, Ärger und kosten Zeit und Nerven. Das alles müsste nicht sein, wenn gleich beim Immobilienkauf darauf geachtet wird, dass alles passt und wie bei einem Sparbuch keinerlei Sorgen und Arbeit auf den Investor zukommen.

Was genau ist Ihr Ding? Was wollen Sie wirklich?

Sind Sie eher der sicherheitsbewusste Investor oder möchten Sie „von Beginn an“ mit dabei sein und Ihre Wohnung selbst renovieren (lassen)? Egal was Sie machen, Hauptsache Sie machen überhaupt etwas. Denn um der Altersarmut zu entkommen ist Handeln angesagt. Alterswohlstand statt Altersarmut – es ist möglich, jedoch nur für die, die handeln.

Immobilieninvestor oder Immobilienunternehmer – die Entscheidung liegt bei Ihnen!

Text: Mario Forchhammer

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für entspannte Vorsorge-Strategien mit Immobilien

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