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Wann platzt die Immobilienblase?

Ist der Immobilienmarkt überhitzt? – Zahlen, Daten, Fakten

Die Frage steht im Raum: „Wann platzt die Immobilienblase?“

Aufgrund der enormen Nachfrage und der dadurch gestiegenen Kaufpreise steht die Frage im Raum „Wann platzt die Immobilienblase?“. Davor wäre zu klären, ob es überhaupt eine Immobilienblase gibt. Oder handelt es sich um eine Angst, die nur in den Köpfen existiert. Daher im Folgenden ein paar Zahlen, Daten und Fakten.

Steigende Bevölkerungsentwicklung in Deutschland

In den Jahren 2011 bis 2016 ist die Bevölkerung in Deutschland um ca. 2,5 Mio. Menschen gewachsen. Dieses Wachstum macht sich natürlich auch auf dem Wohnungsmarkt bemerkbar.
Ein weiterer Aspekt für den steigenden Bedarf liegt in der Haushaltsentwicklung. Die Anzahl der Haushalte stieg im Zeitraum 2011 bis 2015 um 3,2 % (ca. 1,26 Mio.). Einer der Hauptgründe liegt in der steigenden Anzahl von Single-Wohnungen. (Datenquelle: Prognos, Studie Wohnungsbautag 2017)

Für Investitionen ist die Lage entscheidend

Gerade wirtschaftsstarke Ballungsräume, sowie attraktive Universitäts- und Großstädte profitieren vom Bevölkerungswachstum. Hier ist auch der Wohnungsnotstand und damit die Nachfrage am höchsten. Es gibt jedoch auch verschiedene Städte oder ländliche Regionen, die ein Abwanderungsproblem und Leerstand haben.

Aktueller Jahresbedarf: 400.000 Wohnungen

Die Baufertigstellungen stagnierten jahrelang. Waren es im Jahr 2000 noch 423.000 Fertigstellungen, so kam man in 2009 auf dem Tiefpunkt von 159.000 an. Erst seit dem Jahr 2010 erholte sich der Markt und 2016 waren es immerhin 277.700 Baufertigstellungen. Dies liegt jedoch immer noch weit unter dem Niveau vergangener Zeiten und vor allem weit unter dem Bedarf von 400.000 Wohneinheiten jährlich. (Datenquelle: Prognos, Studie Wohnungsbautag 2017)

Deutlicher Anstieg der Wohnungsnachfrage

Die Differenz zwischen dem Wohnraumbedarf (jährlich 400.000 Einheiten) und den Baufertigstellungen (letzter Wert 2016: 277.700 Einheiten) ist enorm und wird auch in den nächsten Jahren nicht zu stemmen sein. Die Schere zwischen Angebot und Nachfrage ist sehr weit geöffnet. Momentan können nur ca. 60 % der Nachfrage gedeckt werden.

Kaufpreisverfall bei Zinsanstieg?

Von einem Kaufpreisverfall bei einem Anstieg der Zinsen ist nicht auszugehen. Da die enorme Unterdeckung der Nachfrage bleibt. Außerdem hat die Vergangenheit gezeigt, dass höhere Zinsen nicht der entscheidende Faktor bei den Kaufpreisen sind.

Fazit

Es ist davon auszugehen, dass der extreme Nachfrageboom mittelfristig nicht abreißen wird. Die Unterdeckung des Wohnraumbedarfs ist auch in den nächsten Jahren nicht aufzuholen und wird sich eher noch vergrößern.

Was genau ist Ihr Ding? Was wollen Sie wirklich?

Egal was Sie machen, Hauptsache Sie machen überhaupt etwas. Denn um der Altersarmut zu entkommen ist Handeln angesagt. Alterswohlstand statt Altersarmut – es ist möglich, jedoch nur für die, die handeln.

Billig und alles selbst in die Hand nehmen oder preiswert und einfach entspannen – die Entscheidung liegt bei Ihnen!

Text: Mario Forchhammer

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